Buselmeier, Michael: Elisabeth

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Verkaufspreis18,00 €
Produkt Verfügbarkeitsdatum: 06.05.2021
Michael Buselmeier
Elisabeth
Ein Abschied

160 S., Br., 130 × 200 mm
ISBN 978-3-945424-86-5

ET: Mai 2021


Ein Lebensstoff, der schmerzt: über Abschied, Alter, Demenz und Tod

In dem 2015 erschienen Buch „Ende des Vogelgesangs“ widmete sich Michael Buselmeier einer Kindheit und Jugend in der Kriegs- und Nachkriegszeit. In seinem neuen Buch beschäftigt er sich mit den Problemen des Alters, den Folgen der Demenz und dem Sterben.
Der Ich-Erzähler beschreibt ein älteres Paar, das sich durch die Demenzerkrankung der Frau nach und nach entfremdet und seine Wurzeln verliert. Er schildert, wie die Krankheit erbarmungslos in alle Lebensbereiche eindringt und wie das vertraute Miteinander gewaltsame Metamorphosen erleidet. Nichts ist er mehr so, wie es war. Er protokolliert die Demenzerkrankung seiner Frau Elisabeth über zwölf Jahre, beginnend mit einer Art Essay über „das fiese Alter“. Tagebuchaufzeichnungen des Erzählers und selbstreflektierende Notizen der Kranken geben die Panik und Fassungslosigkeit beider wieder. Auf das, was mit ihnen geschieht, haben sie keine Antwort.
Schonungslos und tief berührend schreibt Buselmeier von den dunklen Seiten des Alters.
Autor
Michael Buselmeier wurde 1938 in Berlin geboren und wuchs in Heidelberg auf, wo er bis heute als Schriftsteller, Publizist, Herausgeber und Literarischer Stadtführer lebt. Zahlreiche Veröffentlichungen. 2010 erhielt Buselmeier den Ben-Witter-Preis der ZEIT-Stiftung, 2011 stand er mit „Wunsiedel“ auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis, 2014 wurde ihm der Gustav-Regler-Preis der Stadt Merzig und des Saarländischen Rundfunks verliehen. Zuletzt erschienen bei Morio die Heidelberger Schloß-Anthologie „Alles will für dich erglühen“ und der Gedichtband „Mein Bruder mein Tier“ (beide 2018).