Rödel-Braune, Caroline: Im Osten nichts Neues?

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Verkaufspreis49,95 €
Caroline Rödel-Braune
Im Osten nichts Neues?
Stiftungen und Ehrungen römischer Magistrate im Osten des Römischen Reiches vom Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr. bis zum Ende der Augusteischen Zeit
Zugl. Diss. Univ. Heidelberg 2009
MORIO Wissenschaft

672 S., geb., 170 × 240 mm, s/w-Abb.
ISBN 978-3-945424-26-1

Erschienen: August 2015
 
 
Seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. führte die Römische Republik siegreiche Eroberungszüge im östlichen Mittelmeerraum und kontrollierte in der Folge dieses griechisch geprägte Gebiet. Die Akteure dieser Ausweitung des Herrschaftsgebiets waren von Rom entsandte Feldherren und Magistrate. Sie verkörperten für die Bewohner der neuen Provinzen die römische Staatsgewalt.
Die Autorin unterzieht die Strategien und das Auftreten der Römer im Osten erstmals einer umfassenden Betrachtung. Die Auswertung der archäologischen Befunde, antiken Textquellen, Inschriften und Münzen offenbart Brüche und Veränderungen in der Präsenz, Repräsentation und Kommunikation der römischen Magistrate, aber auch in den Reaktionen der Bevölkerung.
Die Lebenswelt der Protagonisten der Römischen Republik und der beginnenden Kaiserzeit wie Pompeius, Caesar oder Agrippa, aber auch der weniger bekannten römischen Beamten in den Provinzen wird durch diese grundlegende Studie greifbar und verständlich.

Autorin
Caroline Rödel-Braune, geb. 1977, Klassische Archäologin. Studium der Klassischen Archäologie, Alten Geschichte und Europäischen Kunstgeschichte in Heidelberg. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Klassische Archäologie der Universität Heidelberg.

Pressestimmen
»Es dürfte sich um die umfangreichste Dissertation mit Stiftungsbezug des vergangenen Jahrzehnts handeln. Hier erlebt der Leser die Stiftungen als machtpolitisches und standortsicherndes Instrument.«
Ulrich Brömmling, StiftungsManager Nr. 46 2016